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Zlaté Hory ArtikelZlaté Hory (deutsch Zuckmantel, tschechisch bis 1948 Cukmantl) ist eine Stadt in dem Kreis JesenÃk (Freiwaldau) in dem Olomoucký kraj mit heute etwa 4500 Einwohnern. Die Stadt in dem Niederen Gesenk , einem Teil des Altvatergebirges, war eines der Zentren des frühen schlesischen Goldbergbaus.
Erste Nachrichten über Cucmantl stammen aus dem Jahre 1222, als Markgraf Vladislav Heinrich von Mähren, ein Bruder Ottokars I., den Ort in einem Streit mit dem Bischof Lorenz von Breslau wegen des Goldes besetzte.
1306 erhielt Zuckmantel durch Herzog Nikolaus I. von Troppau, illegitimer Sohn Ottokars II., Magdeburger Stadtrecht verliehen.
Zwischen 1540 - 1562 erlebte der Bergbau einen Aufschwung. Es wurde der Heilige Drei Könige Stolln mit einer Länge von 6 km bis nach Ziegenhals (Glucholazy) vorgetrieben. 1590 und 1591 sind im Stolln 2 Goldstuffen von 1,3 beziehungsweise 1,8 kg gefunden worden, die Kaiser Rudolf II. erhielt.
Der Goldbergbau blühte aber ca. bis zu dem Ende des 16. Jahrhunderts. Nach dem 30jährigen Krieg wurde die Stadt für ihre Hexenprozesse berüchtigt, die mindestens 85 Opfer forderten. Für die Verbrennung soll ein spezieller Backofen errichtet worden sein. Der berüchtigte spätere Hauptinquisitor von Groß Ullersdorf (Velke Losiny), Heinrich Boblig , trieb zuvor in Zuckmantel sein Unwesen.
Am Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Stadt durch ihre Leinwandproduktion wieder bekannt, verarmte jedoch stets mehr. Während der Schlesischen Kriege erfolgten mehrfach Kämpfe in der Gegend. Am 14. März 1741 fielen die Preußen in die Stadt ein, plünderten und brannten über 300 Häuser nieder. Nach der Eroberung Schlesiens wurde Zuckmantel zur Grenzstadt, das benachbarte Ziegenhals fiel an Preußen.
1847 wurde ein Kurbetrieb errichtet, der Anschluss an die Eisenbahn erfolgte 1896 mit der Einweihung der Strecke von Niklasdorf (Mikulovice).
Nach der Vertreibung der deutschen Einwohner wurden 1947 Slowaken aus Rumänien und in der Zeit von 1949 - 1950 politische Flüchtlinge aus Griechenland angesiedelt. 1948 wurde die Stadt offiziell in Zlaté Hory (wörtlich: "Goldene Berge) umbenannt.
In der Nähe der Stadt befinden sich die Ruinen der Burg Edelstein (Edelštejn).
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- Rožmitál (Rosenthal)
- Salisov (Salisfeld)
- Zlaté Hory (Zuckmantel) - Stadt== Literatur ==
Pfitzner, Dr. Josef: Geschichte der Bergstadt Zuckmantel in Schlesien bis 1742, 1924
Buch-Tipp: Die Stadt der träumenden Bücher. Ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz Eine wahrhaftig wunderschöne Libeserklärung ans Lesen! Ich muss zugeben, "Die Stadt der träumenden Bücher" ist das erste Buch, das ich von Käpt'n Blaubär-Erfinder Walter Moers gelesen habe. Lange stand ich in dem Buchladen dafür und überlegte mir, ob ich es kaufen soll. Schon die Umschlagsgestaltung gefiel mir dann doch so gut, dass ich das Buch... |
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Homepage der Stadt (http://www.zlatehory.cz/)
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| Städte und Gemeinden in dem Okres JesenÃk (Bezirk Freiwaldau)
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Zlaté Hory (Zuckmantel) |
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